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Anja Kaup
PR und Marketing Managerin

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anja.kaup@infocient.de

Informationen aus erster Hand rund um die Entwicklungen der SAP BW-Lösungen, Möglichkeiten von Design Studio und Cloud for Analytics sowie Standards zur Visualisierung erfuhren die Teilnehmer am 8. April in den Räumlichkeiten der SAP in St. Leon-Rot.

Worin liegen die Vorteile von SAP BW 7.5 powered by SAP HANA? Welche Neuigkeiten und Möglichkeiten bieten sich mit SAP Design Studio und SAP Analysis Office? Was kann SAP Cloud for Analytics? Über diese und weitere spannenden Fragen gaben die Produktverantwortlichen von SAPAuskunft beim ersten BI-Wissensforum. Ein herzlicher Dank gilt unserem Kunden Constantia Flexibles, dem zweitgrößten Verpackungshersteller Europas, der bei der Veranstaltung Lehren aus der Anwendung von Design Studio und den Herausforderungen einer komplexen Back-End Integration zog. Beim ersten Infocient SAP BI-Wissensforum geht es in den Vorträgen der SAP Verantwortlichen nicht nur darum, Wissen und Kenntnisse up-to-date zu halten und einen Überblick über die Roadmap aktueller SAP-Lösungen zu geben.

Blick nach vorne – die SAP BW-Strategie

Lothar Henkes, Vice President Product Management SAP EDW bei SAP SE, erläuterte in seinem Vortrag anschaulich, wie und warum die Entwicklung mit BW 7.3 SP5 auf HANA zu laufen begann und welche Neuerungen bei den jeweiligen Release-Wechseln hinzukamen. Performanceprobleme zu lösen war eines der Hauptziele. Kunden sollen mehrfach täglich Daten laden und Echtzeitanalysen durchführen können. Ein zukunftsfähiges Data Warehousing – das von Gartner so genannte „Logical Data Warehousing” – muss zunehmend Virtualisierung ermöglichen. SAP BW 7.5. erfüllt diese Anforderung. Henkes stellte neben der Roadmap die Highlights von SAP BW 7.5 vor, zu denen u.a. Vereinfachungen, Unterstützung von Dynamic Planung, neue Composit Provider, neue Query Designer auf Eclipse-Basis und Dynamic Tiering unter dem Schlagwort „Big Data“ gehören. Mit seiner genauen Produktkenntnis und seinen Empfehlungen fesselte er die Zuhörer und beantwortete alle Fragen vollständig und genau.

BI Client-Strategie: Was Sie wirklich wissen müssen

Wie die Strategie für die BI-Plattform aussieht, erklärte Eric Schemer, Vice President Product Management P&I BIT BI Analysis & Planning bei SAP SE. Design Studio sei zum größten Entwicklungsprojekt angewachsen, da es als klassisches Dashboarding-Tool auch tiefergehende Datenanalysen (Drilldown) und flexible Szenarien erlaube. Da Design Studio und das flexiblere „Self-Service“-Reporting Tool Lumira stärker zusammenwachsen sollen, wurde eine gemeinsame BI-Plattform notwendig: BI 4.2. Die vielen Neuentwicklungen in Design Studio 1.6 demonstrierte seine Kollegin Jie Deng in einer ausführlichen Live-Demonstration.

SAP Cloud for Analytics

Mit dem Hinweis, dass weiterhin in Analysis On-Premise (im eigenen Rechenzentrum installiert) investiert wird, zeigte Martina Schnelle, Senior Presales Specialist BI & Predictive Analytics bei SAP Deutschland, welche zusätzlichen Lösungen die SAP Cloud for Analytics Lösung auf der HANA-Plattform bietet. Die BI-Komponente ermöglicht Daten zu visualisieren, die Planungskomponente Szenarien zu erforschen. Auch der Digital Boardroom ist eine Komponente in Cloud for Analytics. Schnelle nutzte ein Beispiel aus dem HR-Bereich für ihre Live-Demonstration.

Lehren aus der Anwendung von Design Studio

In seinem Best Practice-Vortrag stellte Christian Kabourek, Head Business Warehouse Shared Service Center SAP bei Constantia Flexibles Group GmbH, zunächst die Herausforderungen der Gruppe und des Projekts vor und wie der „gordische Knoten“ des Projekts gelöst werden konnte. Wichtigste Lehre ist, dass sich Design Studio sehr gut für das gruppenweite Reporting und als Dashboard eignet.

Aussagekräftige Visualisierungen für das Berichtswesen

Ziel des Vortrags von Lars Schubert, Geschäftsführer der graphomate GmbH, war, einen anderen Blick auf das Thema Visualisierung zu werfen und zu verdeutlichen, dass dem „Sehen“ mehr Bedeutung im Reporting eingeräumt werden sollte als dem „Lesen von Diagrammen“. Unter dem Stichwort „man sieht, was man gewohnt ist zu sehen“ waren die Teilnehmer bei Bildexperimenten zur Mitarbeit aufgerufen. Aus dem im „Companies Act“ vorgeschriebenen „true and fair view“ leitete Schubert seine Anforderungen an eine benutzerfreundliche Visualisierung im Reporting Designab. Auf der Basis von SDKs bietet graphomate Add Ons für die Diagrammdarstellung in Excel und Design Studio an.

Fazit und Ausblick


Durchweg positiv äußerten die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung, dass die Inhalte top-aktuell gewesen und ihre Erwartungen voll erfüllt worden seien. Sie erhielten kompetente und umfangreiche Informationen zur Business-Intelligence Strategie der SAP. Aufgrund der positiven Resonanz ist das nächste Infocient SAP-BI Wissensforum 2017 in Planung.