Ursprünglich veröffentlicht am 16. Januar 2026
Verfasst von: Anja Kaup (PR und Marketing Managerin) – anja.kaup@infocient.de

SAP Business Data Cloud (BDC) eröffnet neue Wege, Ihr bestehendes SAP BW schrittweise zu modernisieren – ohne Zeitdruck, aber mit unmittelbarem Mehrwert für Datenprodukte, Analytics und KI-Szenarien. Im letzten InCon-Webinar „SAP Business Data Cloud: Neue Vorgehensweisen zur BW-Modernisierung“ zeigt Jens Braun, Solution Advisor SAP Business Data Cloud, SAP Deutschland SE & Co. KG, wie Unternehmen ihr BW-Fundament bewahren, Wartung sicher verlängern und gleichzeitig den Einstieg in moderne Daten- und Analyseplattformen vorbereiten können.

Vision für eine neue Ära der Unternehmensführung

Künstliche Intelligenz steht aktuell auf nahezu jeder Strategie-Folie von Herstellern und Kunden ganz oben, weil alle möglichst schnell ihr Potenzial heben wollen und dafür verlässliche Daten benötigen. Datenqualität ist seit Jahrzehnten wichtig, bekommt aber eine neue Bedeutung, weil „digitale Mitarbeitende“ (KI-Agenten) blind (ohne unser Bauchgefühl) auf die vorhandenen Daten vertrauen und keine manuelle Nacharbeit in Excel leisten. Business AI von SAP soll deshalb weitgehend vorkonfiguriert laufen, wofür SAP prüfen musste, wie Daten bereitgestellt werden – ein klassisches BW ist dafür technologisch laut Braun nicht ausgelegt:

„Es wird jedem klar sein, dass ein BW, das ein super Data Warehouse ist und viele Dinge bestens kann, nicht technologisch dafür ausgerüstet oder vorbereitet ist, Daten für eine KI bereitzustellen.“

Aus diesem Grund wurde die SAP Business Data Cloud als zentraler Baustein der Unternehmensstrategie eingeführt, insbesondere mit Blick auf das Wartungsende von BW 7.5 im Jahr 2027 und die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der BW-Kunden noch nicht auf BW/4HANA migriert ist.

Verwirklichung der Vision der SAP durch die Zusammenführung von Anwendungen, Daten und KI,

Abb. 1: Verwirklichung der Vision der SAP durch die Zusammenführung von Anwendungen, Daten und KI, Quelle: SAP SE

Entwicklungsschritte, um ihr BW zu schützen und zu modernisieren

1 Migration in die Private Cloud

Im Business Warehouse (BW) liegt der „Datenschatz“ vieler Jahre SAP-Historie, in den Unternehmen viel Aufwand in Datenqualität und Harmonisierung investiert haben. Diese Daten sind häufig sogar besser als im ERP, da die Berichte darauf laufen und Nachbesserungen durchgeführt werden. Gleichzeitig möchten viele Kunden das BW mittelfristig verkleinern oder verlassen, weil es zwar stabil, aber schwer änderbar, stark IT-zentriert und für moderne, dezentrale Datenarbeit sowie künftige Fachkräfte weniger attraktiv ist.

SAP bietet deshalb an, BW-Systeme in die Private Cloud zu migrieren: Dadurch wird die Wartung automatisch bis Ende 2030 verlängert, das System auf HANA gebracht und der Betrieb auf Infrastrukturebene übernommen – ähnlich wie bei ERP mit RISE.

Fachlich soll das BW zunächst weiterlaufen, während Unternehmen ihre Energie auf neue, KI-fähige Szenarien und die S/4HANA-Transformation konzentrieren. Housekeeping und Versionswechsel betont Braun als sinnvolle Vorbereitung.

Ein zentrales neues Element ist das „Produktisieren“ der BW-Daten: Ein Data Product Generator repliziert BW-Daten physisch in den Object Store der SAP Business Data Cloud, macht sie dort kostengünstig verfügbar und stellt sie über SAP Datasphere und Partner wie Databricks, Snowflake, Google oder Microsoft Fabric für neue Use Cases bereit. Im Unterschied zur klassischen Nearline-Archivierung bleiben diese Datenprodukte einfach nutzbar, können für Analysen und Machine Learning auf langen Zeitreihen verwendet werden und erfordern keine Änderungen an der bestehenden BW-Anwendungslogik.

Erster Entwicklungsschritt bei der Modernisierung des SAP BW

Abb. 2: Erster Entwicklungsschritt bei der Modernisierung des SAP BW, Quelle: SAP SE

Demo-Video

Das Demo-Video demonstriert, wie aus einem DSO in BW/4HANA bzw. BW 7.5 über den Data Product Generator eine Subskription angelegt wird, um die Faktendaten als Objekt in die Business Data Cloud zu replizieren. Dabei entstehen automatisch Tabellen in SAP Datasphere, die initial per Full Load und anschließend per Delta befüllt werden, sodass dort die gleichen Datenstände wie im BW verfügbar sind und daraus per Data Sharing Cockpit ein Datenprodukt erstellt, im Katalog veröffentlicht und z.B. über BDC Connect für Databricks, später auch Snowflake, Google Cloud und Microsoft Fabric, nutzbar gemacht werden.

2 Standard als Eigenbau mit Intelligenten Anwendungen

Der zweite Evolutionsschritt besteht darin, BW nicht mehr eins zu eins in Datasphere nachzubauen, sondern Standardbausteine und intelligente Anwendungen von SAP zu nutzen, um den „BW-Kasten“ gezielt zu verkleinern. Statt alle Datenflüsse manuell zu modellieren, liefern intelligente Applications und Embedded Analytics in S/4HANA fertige Datenmodelle, Datenprodukte und Berichte, die per Knopfdruck installiert, automatisch mit Delta beladen und von SAP dauerhaft gewartet werden.

Kundinnen und Kunden erweitern diesen Standard nur dort, wo echter Mehrwert entsteht. Dadurch wird jede neue Anforderung zur „kaufen oder selber bauen“-Entscheidung, bei der zuerst geprüft wird, ob es bereits eine passende SAP-Lösung (z.B. für Hauptbuch-Einzelposten, Kostenstellenreports, Control Tower, Sustainability) gibt, bevor zusätzliche Eigenentwicklungen in Datasphere aufgebaut werden.

Zweiter Entwicklungsschritt bei der Modernisierung des SAP BW mit Intelligenten Anwendungen

Abb. 3: Zweiter Entwicklungsschritt bei der Modernisierung des SAP BW mit Intelligenten Anwendungen, Quelle: SAP SE

Intelligent Applications mit Low-code/No-code und Pro-code Beispielen

Abb. 4: Intelligent Applications mit Low-code/No-code und Pro-code Beispielen, Quelle: SAP SE

Intelligente Anwendungen bieten einen „Clean Core“-Ansatz, bei dem SAP den Kern mit Datenprodukten und SAC-Content verwaltet, Kunden installieren es per Knopfdruck und erweitern bei Bedarf, statt alles selbst zu bauen. Dadurch entfallen standardisierte Aufgaben wie Kostenstellen-SAC-Stories, während datengetriebene Applikationen (z. B. Control Tower, Sustainability Control Tower) einheitlich auf zentralen Datenprodukten aufbauen und Punkt-zu-Punkt-Integrationen über SAP-Lösungen hinweg reduzieren. Derzeit verfügbar für S/4HANA und RISE Private Cloud, mit laufender Ausweitung auf weitere SAP-Produkte als klares Vorstandsthema.

Der große Mehrwert der Intelligent Applications liegt in vorgebauten, mehrschichtigen Datenmodellen (ähnlich Composite Providers), die SAP vollständig verwaltet und wartet – inklusive Dimensionen, Texte, Hierarchien (z.B. Profit Center) und Assoziationen, die direkt aus S/4HANA stammen. Diese Modelle ermöglichen schnelles Aufbauen neuer SAC-Stories, Wiederverwendung als Web-Services, integrierte Berechtigungen und Erweiterungen, ohne dass Kunden selbst Datenquellen pflegen müssen.

SAP-verwaltete Datenprodukte im Katalog (erkennbar am SAP-Logo) reichen von einfachen Stammdaten (Company Code, Cost Center mit Hierarchie/Texten/Attributen) bis zu Bewegungsdaten, werden automatisch per Delta/Full beladen und erfordern bei Problemen nur ein Ticket – analog für SuccessFactors mit People Intelligence.

SAP managed Data Products

Abb. 5: SAP managend Data Products, Quelle: SAP SE

Exkurs: SAP S/4HANA Embedded Analytics

Nicht zu vergessen ist S/4HANA Embedded Analytics. Embedded Analytics bietet starke, interaktive Auswertungsmöglichkeiten direkt im Prozess, weit über die statischen List Writer des ECC hinaus – mit multidimensionalen Reports, List Pages und nahtlosem Übergang von Daten zu Transaktionen.

Operative Anforderungen wie Monatsabschlüsse oder Echtzeit-Buchungen können direkt im Fiori Launchpad abgearbeitet werden, ohne Daten ins BW zu laden, inklusive SAC-Stories, die rollenbasiert integriert werden und semantische Sprungziele (z. B. zu Lieferantenstammsätzen) bieten. Dies reduziert den Bedarf an BW für operative Themen erheblich und unterstützt die schrittweise Zerlegung des „Weihnachtsbaums“ BW in Standardlösungen.

SAP S/4HANA Embedded Analytics

Abb. 6: Möglichkeiten von SAP S/4HANA embedded analytics, Quelle SAP SE

3 Verbindung von alten und neuen Daten

Im dritten Evolutionsschritt werden die beiden Welten in der Datasphere verbunden. BW-Datenprodukte und intelligente Anwendungen werden in SAP Datasphere kombiniert: Historische BW-Daten werden mit aktuellen S/4HANA-Datenprodukten (selbst gebaut oder SAP-vorgebaut) gemappt, um ein zukunftsorientiertes Datenmodell aufzubauen. Neue Daten fließen direkt aus S/4HANA, ohne weitere BW-Beladung. Für kundenspezifische Anwendungsfälle, die Standardlösungen nicht abdecken, wird individuell in Datasphere oder pro-code mit Databricks nachgebaut. Das verbleibende BW wird schrittweise verkleinert, wobei ein optionaler Wechsel von BW 7.5 auf BW/4HANA in der Private Cloud (ohne Lizenzkosten während der Migration) nur für relevante Kernmodelle erfolgt.

Ziel ist eine pragmatische Modernisierung ohne vollständigen BW-Umbau, unter Berücksichtigung von Personal-, Operations- und Investitionsaspekten bis 2030.

Kombination von alten und neuen Daten

Abb. 7: Kombination von Datenprodukten und intelligenten Anwendungen in SAP Datasphere, Quelle: SAP SE

Abgelöstes SAP BW, Private Cloud edition

Abb. 8: Abgelöstes SAP BW, private cloud edition, Quelle SAP SE

Was kann SAP Datasphere?

SAP Datasphere deckt bereits viele klassische BW-Funktionen ab („Best of BW Features“), darunter Währungsumrechnung, Hierarchien, Zeitabhängigkeit und Bestandskennzahlen.

Neu hinzugekommen sind Zwei-Strukturen-Queries (ähnlich OLAP) und Vorschlags-/Variable-Funktionen (Schritt 1 zu Customer Exits), mit geplanten Erweiterungen wie Datumsfunktionen für aktuelle Modi und Mengenumrechnung im 4. Quartal 2025. Obwohl einige Features wie temporäre Joins (HR) oder Nischenfunktionen fehlen, widerlegt dies die Meinung, Datasphere könne BW nicht ersetzen – vieles ist bereits verfügbar, ergänzt durch alternative Wege in der neuen Technologie.

Innovationen in SAP Datasphere

Abb. 9: Best of Features von SAP Datasphere, Quelle: SAP SE

Zusammenfassung

Zusammenfassung der drei Evolutionsschritte

Abb. 11: Zusammenfassung zur Vorgehensweise bei der Modernisierung des BW, Quelle: SAP SE

  1. Schritt 1: Modernisieren Sie in Ihrem Tempo mit Wartung bis Ende 2030 – technisch und kommerziell.
    Durch Migration von BW 7.5 oder BW/4HANA in die BDC Private Cloud erhalten Unternehmen automatische Wartung bis 2030 sowie HANA-Basis, ohne Anwendungslogik zu ändern, vergleichbar mit RISE für ERP. Kommerziell läuft alles (BW, Datasphere, SAC, Databricks) über Capacity Units, mit jährlicher Option, das BW zu verkleinern und Kapazitäten für Modernisierung freizusetzen. Dies gibt technischen Spielraum für schrittweise Übergänge, adressiert Personalengpässe und koppelt BW-Modernisierung flexibel an S/4HANA-Transformation.
  2. Schritt 2: Schaffen Sie sofortigen Mehrwert mit BW-Datenprodukten
    Der Data Product Generator repliziert BW-Daten (DSOs/ADSOs, auch archivierte) physisch in den BDC Object Store, erzeugt Datasphere-Tabellen/Modelle per Full/Delta und teilt sie via BDC Connect mit Partnern wie Databricks. Dadurch entsteht „Corporate Memory“ für ML/Zeitreihen (z.B. 25 Jahre Vertriebsdaten), ohne BW-Änderungen – Kunden lagern alte Historie aus („BW-Diät“), senken Kosten und versorgen externe Plattformen mit verlässlichen SAP-Daten.
  3. Schritt 3: Standardisieren Sie Daten und Analysen mit von SAP verwalteten intelligenten Anwendungen und Datenprodukten
    Intelligente Anwendungen (für S/4HANA, SuccessFactors, künftig CX/Ariba/Concur) liefern verwaltete „Analytics-Treppen“: Datenprodukte, Schichtmodelle (Dimensionen/Hierarchien), SAC-Content per Knopfdruck, mit Delta-Lieferung und Clean-Core-Erweiterbarkeit. Ergänzt durch Embedded Analytics und SAP-Datenprodukte (Stamm-/Bewegungsdaten) wird Eigenbau minimiert; BW-Daten werden mit S/4HANA-Daten in Datasphere gemappt, kundenspezifische Reste optional in BW/4HANA oder pro-code nachgebaut.

Fazit


  • Das Webinar macht deutlich, dass durch die Migration des bestehenden BW (BW 7.5 oder BW/4HANA) in die Private Cloud Edition Sie automatisch eine Wartungsverlängerung bis Ende 2030 erhalten. Technisch fühlt sich dieser Schritt wie ein Rechenzentrumsumzug an: Ihr BW bleibt funktional erhalten, läuft jedoch auf HANA in der SAP-Cloud-Infrastruktur.
  • Kommerziell werden BW, SAP Datasphere, SAP Analytics Cloud und SAP Databricks in einem gemeinsamen Vertragsmodell über Capacity Units abgerechnet. Damit können Sie das BW jährlich verkleinern, frei werdende Kapazitäten in den Aufbau von Datasphere investieren und die Kostenkurve Ihrer Modernisierung aktiv steuern.
  • Gleichzeitig adressiert SAP zentrale Herausforderungen vieler BW-Kunden: Fachkräfteengpässe im BW-Umfeld, steigende Erwartungen an KI-gestützte Analytics und die Notwendigkeit, Daten über SAP hinaus flexibel zu nutzen. Die Modernisierung wird damit nicht nur zu einem Technologie-, sondern auch zu einem Personal- und Strategiethema.

Die Notwendigkeit, über die Modernisierung des BW nachzudenken, bringt Jens Braun folgendermaßen auf den Punkt:

„Es sind diese drei Dinge: lohnt sich das Invest, das zweite ist, wie gehe ich mit den neuen Datenanforderungen um, drittens wer macht denn das BW überhaupt in den nächsten 15 Jahren.“

Fragen und Antworten

  • “Kann man in der BDC auch direkt auf die aktiven Daten eines ADSO eines integrierten BW-systems zugreifen? Ohne die Replikation in die Datasphere?“
    Ein direkter Zugriff auf aktive ADSO-Daten ohne Replikation ist möglich via Smart Data Integration (SDI) und Remote-Tabellen in Datasphere, idealerweise auf HANA-View-Ebene für optimierte Joins. Die Empfehlung ist jedoch: Physische Replikation in den Object Store via Data Product Generator, da dies kostengünstiger ist (keine HANA-Persistenz nötig), Delta-nahtlos und unabhängiger vom schrumpfenden BW.
  • „Wird man die intelligent applications testweise installieren dürfen ohne Lizenzkosten um diese mit dem Fachbereich abzustimmen?“
    Es gibt kein kostenloses Testen mit eigenen Daten. Stattdessen gibt es Demo-Systeme mit Partnern oder der SAP oder zeitaufwändige Testumgebungen mit eigener S/4HANA-Anbindung. Bei Lizenzfragen am besten die Lizenz-Ansprechpartner kontaktieren. Ein reiner Look-and-Feel-Test ist mit SAP-Testdaten möglich.
  • „Wie schnell wird ein Ticket bei Datenprodukten bearbeitet? Normale OSS-Bearbeitungszeiten funktionieren hier nicht.“
    Es gibt keine separate Support-Struktur. Doch erhalten produktive Ausfälle (Automatisierung) höchste Priorität wie OSS-Tickets. Die Automatisierung soll Störungen minimieren. Es wird auch Feedback zu Priorisierung gesammelt.
  • „Wie wirken Archivierung im SAP ERP auf die Datenprodukte?“
    Eine Archivierung löst Delta-Erkennung anders aus als Stornierungen, die ausschaltbar sind. Datenprodukte zeigen den aktuellen Stand, keine historische Versionierung wie PSA. Snapshots über Monate sind nicht enthalten, kann man bei Bedarf aber selbst aufbauen.
  • „Ist die Integrierte Planung (BW-IP) möglich?“
    BW-IP läuft in BDC Private Cloud (BW 7.5 auf HANA) weiter wie ein Rechenzentrumsumzug. Die Voraussetzungen sind: BW 7.5/HANA, Netzwerkanbindung. BCS/Java-Server mitnehmbar; bei BW/4HANA-Upgrade auf BPC wechseln; Add-ons/Betriebssystem-Spezifika prüfen.
  • „Wie sieht es mit Modellierungsmöglichkeiten auf HANA Ebene bei einem BW PCE aus? Ist dort alles möglich wie bei einem on-Prem-System?
    Mixed Modelling und HANA Full Use Cases werden voll unterstützt wie on-Premise; Standardfälle (Calculation Views, SDI, Composite Providers) laufen identisch. Bei tiefen HANA-Eingriffen und Add-ons ist eine Einzelfallprüfung nötig.
  • „Kann ich als Anwender im BW 7.5 nicht einfach auf BW/4HANA gehen, dann bin ich da erst mal durch? Was ist die Antwort ist in zwei oder drei Sätzen?“
    Der Wechsel auf BW/4HANA erscheint für Viele als die logischste und einfachste Vorgehensweise, weil man im gewohnten Umfeld bleibt. Aber ich sehe dabei drei Punkte:
    Lohnt der Aufwand? Man hat hohe Investition nur für längere Wartung, obwohl viele BW-Inhalte bald obsolet werden.
    Neue Anforderungen? KI- und moderne Daten-Szenarien bleiben ungelöst, da BW dafür nicht ausgelegt ist.
    Wer betreibt es langfristig? Der Fachkräftemangel für BW in 10–15 Jahren wird akut – die Modernisierung ist auch eine Personalstrategie. Ziel sollte sein, das Zusammenspiel zu beginnen von Personal mit Erfahrung, wie mache ich es richtig und so, dass es nachher noch funktioniert mit Leuten, die Wissen, wie man es heute technisch optimal macht.

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